konzerte
rheinfelden

Ihr Abonnement - Ihre Vorteile

 

Profitieren Sie von einem Preisvorteil von mehr als 20% gegenüber den Einzelkarten!

3 Konzerte für CHF 125.- statt CHF 168.- und Ihr optimaler Sitzplatz auch bei Konzerten ohne Platznummerierung

 

 

 

Wir informieren Sie gerne!

 

Geschäftsstelle Capriccio

T 061 813 34 13

info@capriccio-barock.ch

Saison 2016/17

capriccio o(h)recchiette

Sa, 28.01.2017, 19.00 Uhr

 

Schützen Kulturkeller Rheinfelden

Werke von Antonio Vivaldi  

          

Eine Surprise aus Speis, Trank und Musik - ein vielsaitiges Vergnügen.

Lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

In der heutigen Kultur, in der dem Optischen oftmals die meiste Aufmerksamkeit geschenkt wird, reizen Gaumenfreuden und Ohrenschmaus diejenigen Sinne, die noch unmittelbarer auf menschliches Wohlbefinden einwirken können. Obwohl naheliegend, werden Musikstücke jedoch selten mit erlesenen Gerichten und edlen Weinen verglichen, dabei entziehen sich Musik wie die Kochkunst gleichermassen der Sprache: ihre Wirkung angemessen in Worte zu fassen, ist kaum möglich.

bach jubilierend

Sa, 22.04.2017, 19.30 Uhr

 

Christkatholische Stadtkirche

St. Martin Rheinfelden

Antonio Vivaldi

Motette «Laudate pueri», RV 601
Concerto XI aus «L’Estro armonico» d-Moll, RV 565


Georg Friedrich Händel

Ouvertüre zum Dramma per musica «Atalanta», HWV 35


Georg Philipp Telemann

Trompetenkonzert D-Dur, TWV 51: D7


Johann Sebastian Bach

Kantate «Jauchzet Gott in allen Landen», BWV 51

 

 

Carmela Konrad, Sopran

 

Besonders festliche Wirkung wurde immer wieder mit Stücken für Sopranstimme, Trompete und Orchester erzielt. Kraft, Brillanz und Artistik  verbanden sich zum Ausdruck von Lob und Verehrung. Am berühmtesten unter den Werken in dieser Besetzung ist zweifellos Bachs Solo-Kantate «Jauchzet Gott in allen Landen» geworden, in der Sopran und Trompete um die Wette jubeln. Dazu enthält das Programm zwei Stücke ähnlich glanzvollen Charakters: Vivaldis Vesperpsalm und Telemanns Trompetenkonzert. Dazwischen erklingt eine erwartungsvolle Theatermusik von Händel und eines der phantasievollsten Concerti grossi aus Vivaldis frühster Konzertsammlung, gedruckt 1711. Solistin ist die junge Schweizer Sopranistin Carmela Konrad.

Carmela Konrad
Carmela Konrad

öffentliche probe

Do, 02.03.2017, 16.00 Uhr

Kurbrunnenanlage Rheinfelden

 

Eintritt frei,
keine Anmeldung nötig

 

 

Das Rheinfelder Orchester gibt einen Blick hinter die Kulissen

 

flauto virtuoso

Georg Philipp Telemann

Blockflötenkonzert C-Dur, TWV 51: C1


Giuseppe Sammartini

Blockflötenkonzert F-Dur
Concerto grosso e-Moll, op. 5/1


Georg Friedrich Händel

Concerto grosso c-Moll, op. 6/8


Henrico Albicastro

Concerto à 4 d-Moll, op. 7/2


Antonio Vivaldi

Concerto d-Moll, RV 127

 

 

 

Das ganze Konzertprogramm ist wie folgt zu hören:

Fr, 03.03.2017, 19.30 Uhr, Kirche St. Peter Zürich

Sa, 04.03.2017, 19.30 Uhr, Peterskirche Basel

Vergangene Konzerte der Saison 2016/17

barock strahlend

Do, 04.08.2016, 19.15 Uhr

 

Aufgrund der angekündigten Gewitter findet das Konzert im Musiksaal der Kurbrunnenanlage Rheinfelden statt.

 

 

Tickets:

Abendkasse ab 18.30 Uhr oder

Tel. 061 813 34 13

Georg Friedrich Händel              

«Water Music», HWV 349/350

 

Joseph Haydn

Sinfonia A-Dur, Hob. I: 14


Jean-Baptiste Lully

Ouvertüre zur Tragédie en musique «Phaëton», LWV 61


Antonio Vivaldi

Concerto für 2 Oboen, 2 Violinen, Streicher und Basso continuo D-Dur, RV 564a

 

Johann Christian Bach

Sinfonia D-Dur, op.18/4

 

Ein Open Air-Konzert im Hof der ehemaligen Rheinfelder Kommende verlangt nach kräftigen Besetzungen. Das sommerliche Ambiente bietet den idealen Rahmen für ein Programm, in dem das Wiederhören von Bekanntem neben Begegnungen mit noch Ungehörtem steht. Ausgehend von Händels Wassermusik auf der Themse führt der Weg ins westungarische Jagdschloss zu Haydn, weiter nach Frankreich zu Lullys Musiktragödien am Hof des Sonnenkönigs Louis XIV., zu den Kirchenkonzerten des «prete rosso» Vivaldi im Herzen Venedigs und von dort zurück in eine Londoner Abendveranstaltung, organisiert von Johann Christian Bach. Festliche Fanfaren, tragische Töne, virtuose Koloraturen, aufrüttelnde Rhythmen und versonnene Melodien erfüllen die Luft an einem geschichtsträchtigen Ort.

Kommende Rheinfelden
Kommende Rheinfelden

In der Saison 2015/16 stattgefundene Konzerte

händel berauschend

So, 1.5.2016, 18.00 Uhr

 

Reformierte Kirche Rheinfelden

 

Georg Friedrich Händel              

Occasional-Suite IV (Instumentalstücke aus Händels frühen Oratorien und Opern)

 

Jean-Baptiste Lully                     

Ouverture avec tous les Airs à jouer de l’Opéra d’Atys

 

Francesco Venturini                   

Concerto II aus  «Concerti di camera a 4 - ­9 instromenti» op. 1 (1713/14)

 

Georg Philipp Telemann            

Ouvertüre C-Dur «Hamburger Ebb’ und Fluth» TWV 55: C3 (1723)

 

 

«Faire Plaisir» war ein Hauptanliegen der Musik im Barockzeitalter. Das gilt sowohl für Werke, in denen sich der Klang mit Bühnenhandlungen oder mit bildlichen Assoziationen verbindet. Ein solches Programmstück ist Telemanns «Hamburger Ebb’ und Fluth», wozu der städtische Musikdirektor das Anschauungsmaterial ja unmittelbar vor Augen hatte. Sein Zeitgenosse Georg Friedrich Händel, ebenfalls Schöpfer einer «Wassermusik», verstand es ausgezeichnet, die Szenen seiner Oratorien und Opern jeweils mit einem Instrumentalstück einzurahmen. Ihre Grundlage ist stets der Tanz – selbst wenn dazu kein Ballett zu sehen war. In den Bühnenwerken des französischen einflussreichen Nationalkomponisten Lully spielten Tänze und Balletteinlagen dagegen eine zentrale Rolle. Auch der in Hannover tätige Francesco Venturini liess sich davon zu seiner farbenfrohen Musik inspirieren. So verbindet sich in fast allen Stücken die «Musique pour faire plaisir» mit dem Grundelixier aller Musik, der körperlichen Bewegung.

 

 

 

 

Capriccio

musik verbindend

So, 6.12.2015, 11.00 Uhr

 

Musiksaal der Kurbrunnenanlage
Rheinfelden

 

Georg Philipp Telemann       

Ouvertüre h-Moll für Violine, Streicher und B.c. TWV 55:h4

 

Joseph Haydn                        

Konzert für Violine und Cembalo F-Dur Hob.XVIII:6 (1766)

 

Jean Marie Leclair                 

Violinkonzert g-Moll op. 10/6 (1745)

 

Antonio Vivaldi                      

Concerto g-Moll für Streicher und B.c., RV 157

 

 

Solistin:

Chouchane Siranossian, Violine

 

Frankreich und Deutschland standen sich jahrhundertelang geradezu feindlich gegenüber: Menta­lität, Sprache, Sitten, territoriale Strukturen und aussenpolitische Ambitionen waren kaum miteinander vereinbar. Musikalisch aber herrschte gegenseitiges Interesse, ja sogar Nachahmungs-Ehrgeiz. Georg Philipp Telemann versuchte die Tänze der französischen Hofkultur in seinen rauschenden Ouvertüren nachzuahmen. Andererseits rissen sich spätestens ab 1780 die Pariser Musik­freunde um die allerneuesten Werke des Esterházy’schen Kapellmeisters Haydn. Erst spät hatten franzö­sische Komponisten die in Deutschland längst gängige, einst in Vivaldis Venedig zur Vollendung gebrachte Konzert-Form übernommen, aber nun schuf Jean Marie Leclair seine schwungvoll-feinen Solokonzerte. Kein Wunder, dass Leclair ab 1750 gegen das «ancien régime» der absolutistischen Barockmusik und für die musikalische «fraternité» mit den progressiven Komponisten aus Italien eintrat.

 

 

 

Capriccio Violine

aargau klangvoll

Sa, 8.8.2015, 19.15 Uhr

 

Open Air Kommende Rheinfelden,

Johannitergasse

 

Das Konzert findet definitiv in der Kommende statt. Bringen Sie doch trotzdem einen Regenschirm mit, dann regnet es sicherlich nicht. 

Danke!

 

Josef Anton Sulzer                                          

Ouvertüre in C-Dur zu «Der Kreuzfahrer»

 

Johann Joseph Fux                      

Serenada in C-Dur, K.352

 

Georg Christoph Wagenseil          

Sinfonia in D-Dur, WV 368

 

Joseph Haydn                              

Sinfonie Nr. 48 in C-Dur «Maria Theresia»

 

 

Musik ist die Kunst der Erinnerung, darum bildet sie eine bevorzugte Brücke in die Vergangenheit. Im Jahr 1415 entrissen die Eidgenossen den mächtigen Habsburgern ihre Stammlande, woraufhin sich aufgrund der neuen Machtverteilung die vier Regionen des späteren Kantons Aargau herausbildeten. Zum Gedenken an diesen historischen Wendepunkt präsentiert das Capriccio Barockorchester dieses besondere Konzert mit Werken wichtiger Habsburger Kompo­nisten sowie der Sinfonie «Maria Theresia» von Joseph Haydn.

Eine ganz spezielle Bedeutung im Programm kommt jedoch zweifelsohne der Ouvertüre des Rheinfelder Komponisten Sulzer zu, deren handschriftliche Partitur Capriccio im Bestand an Musikalien der ehemaligen Rheinfelder Musikgesellschaft aufgespürt hat. Tauchen Sie ein in die klang­volle Ge­schichte des Kantons Aargau.

 

Als Anwohner der Kommende wird Dr. Markus Klemm das Open Air-Konzert  mit einer Einführung in die historischen Begebenheiten zu dem aussergewöhnlichen Aufführungsort eröffnen.

 

>> Mit dem Konzertticket geniessen Sie freien Eintritt in die Sonderausstellung «Griff nach den Sternen! 1415 bis 1501» des Fricktaler Museums in der Ringmauerscheune, Rheinfelden. Es gelten verlängerte Öffnungszeiten von 14.00 bis 19.00 Uhr.

www.fricktaler-museum.ch

 

 

 

Capriccio

Saison 2014/15

Sa, 9.5.2015, 18.00 Uhr

 

Christkatholische Stadtkirche
St. Martin Rheinfelden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

barock europäisch

Georg Friedrich Händel

Concerto c-Moll für Oboe, Fagott, Streicher und Basso continuo


Georg Philipp Telemann

Suite D-Dur für Trompete, Oboe, Streicher und Basso continuo (aus der «Production II» der «Musique de table», 1733), TWV 55: D1

 

Giovanni Lorenzo Gregori

Concerto grosso a più stromenti g-Moll, op. 2/9

 

Richard Mudge

Concerto Nr. 1 D-Dur aus «Six Concertos in seven parts» (1749)

 

William Hayes

Konzert G-Dur für Cembalo und Streicher 

Die Barockzeit liebte nicht nur den Prunk und das Verschnörkelte, sondern schwelgte auch gerne in Farben. Nachdem die Violine lange den Ton angegeben hatte, setzten die Komponisten auch andere Instrumente solistisch ein: Besondres beliebt waren schon um 1690 die Trom­peten, später kamen Oboen dazu und erst relativ spät auch Orgel und Cembalo. Diese ganze Entwicklung ging von Italien aus, erfasste aber sogleich auch den deutschsprachigen Raum und die Britischen Inseln. Unter den Komponisten finden sich so berühmte Namen wie Händel und Telemann, aber auch so vergessene wie Lorenzo Gregori aus Lucca, William Hayes in Oxford oder Richard Mudge aus Birmingham. So bietet dieses Konzert eine Reise durch die europäische Musikgeographie und durch die bunten Klänge barocker Ensemblekunst.

Fr 23.1.2015, 16.00 Uhr

 

Musiksaal der Kurbrunnenanlage Rheinfelden

 

Eintritt frei, keine Anmeldung

 

weitere Infos:

Geschäftsstelle Capriccio

T 061 813  34 13

 

öffentliche probe

Das Rheinfelder Orchester gibt einen Blick hinter die Kulissen

 

Musikstücke lernt man erst so richtig in den Proben kennen. Die Arbeit an den einzelnen Stimmen und am Gesamtklang lässt die Zuhörenden eindringen in die Eingeweide eines Werks. Dabei lernt man die Gedanken des Dirigenten kennen und erfährt etwas über die Arbeitsweise des Capriccio Barockorchesters. Im Konzert kann man dann das fertige Produkt geniessen und spüren, was dahinter steht.

Bei einer solchen klingenden Werkentstehung begegnen die Zuhörenden – weit mehr als im Konzert – den Musikerinnen und Musikern des Barockorchesters Capriccio als Einzel­personen, als normale Menschen. Besonders tritt der Dirigent Matthew Halls als Coach, als Lehrer und Animator ins Zentrum. Das verspricht beim jungen englischen Dirigenten ein eindrückliches Ereignis zu werden. Der ausgebildete Organist gilt als Steilstarter, spezialisiert auf Oper und Barockmusik, vor allem in Grossbritannien und den USA.

 

Das ganze Konzertprogramm ist wie folgt zu hören:

Sa 24.01.2015, 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel

So 25.01.2015, 17.00 Uhr, Kirche St. Peter Zürich

 

Felix Mendlessohn Bartholdy, Sinfonie c-Moll, op. 11, MWV N13 (1824)

Ludwig van Beethoven «Sinfonia eroica» (Sinfonie Nr. 2), Es-Dur, op. 55

 

So, 14.12.2014, 11.00 Uhr

 

Musiksaal der Kurbrunnenanlage Rheinfelden

 

 

frankreich barock

Jean-Baptiste Lully

Ouverture avec tous les Airs à jouer de l’Opéra d’Armide, LWV 71

 

Johann Sebastian Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur, BWV 1049

 

Johann Sigismund Kusser

Ouverture aus «Apollon enjoué» (1700)

 

Georg Friedrich Händel

Concerto grosso B-Dur op. 3/1, HWV 312

 

Georg Philipp Telemann

Ouverture B-Dur, TWV 55: B7

Französische Sitten, französische Mode, französische Esskultur – alles imitierte man in den deutschsprachi­gen Hof- und Stadtkulturen des 18. Jahrhunderts, obwohl man mit Ludwig XIV. jahrzehntelang in Unfrieden lebte und manche militärische Niederlage hinnehmen musste. Vor allem die Musik für Streicher aber verband die Völker westlich und östlich des Rheins miteinander. Ohrenfällig bildete sie zur Zeit Ludwigs XV. die Brücke vom Absolutismus hin zur Völkerverständigung und letztlich zur aufklärerischen «égalité». Auch Johann Sebastian Bach konnte sich der damaligen Frankreich-Mode gegenüber nicht verschliessen: Im vierten Bran­denburgischen Konzert verwendete er die vor allem in Frankreich beliebten Blockflöten.

Sa, 9.8.2014, 19.15 Uhr

Abendkasse und Apéro-Bar

ab 18.15 Uhr

 

Musiksaal der Kurbrunnenanlage, Rheinfelden

 

 

 

 

 

paris klassisch

Jean-Philippe Rameau 

Suite aus «Les Boréades» (1763)

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonia concertante für Oboe, Klarinette, Fagott, Horn und Orchester, KV 297b

 

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 83 g-Moll, «La Poule»

 

Dominik Melicharek, Oboe

Andreas Ferreino, Klarinette

Rainer Johannsen, Fagott

Olivier Picon, Horn

 

Dominik Kiefer, Leitung

Capriccio feiert den Auftakt seiner Saison 2014/2015 mit einem ganz speziellen Konzert: «paris klassisch» 

 

Alle zehn Jahre präsentierte sich die Pariser Musik in einem neuen stilistischen Gewand: Unter der Herrschaft Ludwigs XV. gab es schon aufwändige Orchester­musik in Jean-Philippe Rameaus letzten Opern. Nach 1764 konzertierten Musiker aus Italien und Deutschland in Scharen an der Seine. Wolfgang Amadeus Mozart reiste 1778 auf eigene Faust nach Paris, fand sich dort aber nicht zurecht. Nur wenige Werke entstanden während seines halbjährigen Pariser Aufent­halts, darunter eine Sinfonie und eine Sinfonia Concertante mit vier Bläsern (deren Echtheit jedoch umstritten ist). Joseph Haydn hingegen musste aus der Ferne mit ansehen, wie man gerade in Frankreich hemmungslos seine Werke bearbeitete oder Fälschungen unter seinem Namen herausgab. Umso lieber war ihm darum, dass der Chef einer Freimaurerloge sechs Sinfo­nien direkt bei ihm bestellte, aus denen wiederum die zweite mit dem Beinamen «La Poule» (1785) heraussticht.

Saison 2013/14 stattgefundene Konzerte

So, 16.3.2014, 11.00 Uhr

 

Kurbrunnenanlage Musiksaal Rheinfelden

 

 

 

matinée höfisch

Johann Sebastian Bach

Suite Nr. 2 für Flöte, Streicher und Basso continuo h-Moll, BWV 1067

 

Johann Sebastian Bach

5. Brandenburgisches Konzert für Cembalo, Flöte, Violine und Streicher
D-Dur, BWV 1050

 

Johann Sebastian Bach

Konzert für Oboe d’amore, Streicher und Basso continuo A-Dur, BWV 1055

 

Antonio Vivaldi

Concerto für Flöte, Oboe, Streicher und Basso continuo C-Dur, RV 533

 

Antonio Vivaldi

Concerto für Streicher und Basso continuo d-Moll, RV 127

 

 

Bach hat nicht dank Vivaldi «musikalisch denken gelernt», wie der Bach-Biograf Forkel 1802 postuliert hat. Vielmehr haben beide Komponisten unabhängig voneinander und exakt gleichzeitig an der Verfeinerung des etwas früher in Italien entstandenen Concerto gearbeitet. Dabei geht es erstmals in der Geschichte der Instrumentalmusik um eine übergreifende Form, die von thematischer Wiederholung, klarer Abschnittbildung und einem stringenten Modulationsplan lebt. Bei Bach wurde das Concerto-Prinzip so grundlegend, dass es auch in Sonaten und Suiten aufscheint.

Sa, 18.1.2014, 19.30 Uhr

 

Reformierte Kirche Rheinfelden

 

 

 

 

bach italienisch

Pietro Locatelli

Concerto grosso f-Moll op. 1/8

 

Johann Sebastian Bach

«Tilge, Höchster, meine Sünden», Kantate für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo, BWV 1083 (nach «Stabat mater» von Giovanni Battista Pergolesi [1710–1736])

 

Johann Sebastian Bach

Sinfonia BWV 146

 

 

Solistin / Solist:

Miriam Feuersinger, Sopran

Alex Potter, Altus

 

Die Vertonung der Sequenz «Stabat mater» des Neapolitaners Giovanni Battista Pergolesi wurde bald zu einem Welthit. Sie ist ein Schlüsselwerk an der Schwelle zur vollen Ausbildung des galanten Rokoko-Stils. Auch der Leipziger Thomaskantor Bach besorgte sich Noten davon und hat eine deutsche Neufassung des Textes mit gänzlich verändertem Inhalt für zwei Solisten und ein erweitertes Streicherensemble umgearbeitet. Ein interessantes Stilexperiment: ein populäres Stück eines populären Schöpfers im veränderten Klanggewand eines anderen, heute mindestens ebenso bekannten Komponisten.

Mi, 16.10.2013, 16.00–17.30 Uhr

 

Kurbrunnenanlage Musiksaal Rheinfelden

 

Eintritt frei
keine Anmeldung nötig

Öffentliche Probe zum Konzert
absolutismus gestrichen

Jean-Baptiste Lully

Ouverture avec tous les Airs à jouer de l’Opéra d’Armide

 

Johann Sebastian Bach

Concert «avec plusieurs instruments» für zwei Viole,

zwei Viole da Gamba und Basso continuo B-Dur, BWV 1051 («Brandenburgisches» Konzert Nr. 6)

 

Johann Sigismund Kusser

Ouverture aus «Apollon enjoué» (1700)

 

Georg Friedrich Händel

Concerto grosso B-Dur op. 3/1, HWV 312

 

Georg Philipp Telemann

Ouverture g-Moll, TWV 55:g 4

Französische Sitten, französische Mode, französische Esskultur – alles imitierte man in den deutschsprachigen Hof- und Stadtkulturen des 18. Jahrhunderts, obwohl man mit Ludwig XIV. jahrzehntelang in Unfrieden lebte und manche militärische Niederlage hinnehmen musste. Vor allem die Musik für Streicher aber verband die Völker westlich und östlich des Rheins miteinander. Ohrenfällig bildete sie zur Zeit Ludwigs XV. die Brücke vom Absolutismus hin zur Völkerverständigung und letztlich zur aufklärerischen «égalité».

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzertdaten

absolutismus gestrichen:

 

Do, 17.10.2013, 19.30 Uhr Martinskirche Basel

 

Fr, 18.10.2013, 19.30 Uhr

Kirche St. Peter Zürich

 

Weitere Infos unter:

Konzertereihe  Basel Zürich

Fr, 9.8. 2013, 19.30 Uhr


Christkatholische Stadtkirche

St. Martin Rheinfelden

england barock

Georg Friedrich Händel
Occasional-Suite HWV 69–73

 

William Hayes
Sinfonia für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo d-Moll

 

Giuseppe Sammartini
Concerto für Oboe, Streicher und Basso continuo g-Moll, op. 3/5

 

Richard Mudge
Concerto V B-Dur (aus «Six Concertos in seven parts» [1749])

 

Giuseppe Sammartini
Concerto grosso B-Dur, op. 5/2

 

Johann Christian Bach
Sinfonia g-Moll, op. 6/6

In England war Georg Friedrich Händel die Leitfigur des hochbarocken Concerto grosso. Er konnte sogar jüngere Komponisten wie Giuseppe Sammartini dazu bewegen, die Sprache des Barock wieder in ihre Concerti einzubeziehen. Händel selbst blieb dem polyphonen italienischen Stil treu, erweiterte aber die formale Palette gewaltig und zeigte mit seinen Concerti op. 6 (1739), dass auch eine alte Musiksprache noch offen war für progressive Züge. Im Sog dieser Renaissance des Concerto grosso standen Richard Mudge und William Hayes, um deren Wiederentdeckung sich Capriccio in besonderer Weise und als erstes Ensemble überhaupt verdient gemacht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saison 2012/13 Konzertreihe Rheinfelden

Sa, 4.5.2013


Reformierte Kirche Rheinfelden

19.30 Uhr

gardellino galante

Georg Philipp Telemann
Suite a-Moll, TWV 55: a2

Carlo Farina
Capriccio stravagante (1627)

Giuseppe Sammartini
Blockflötenkonzert F-Dur

Concerto grosso B-Dur, op. 5 Nr. 2

Antonio Vivaldi
Il gardellino D-Dur, RV 428

 

Solist: Andreas Böhlen, Blockflöten

Leitung: Dominik Kiefer

Zu Unrecht gilt heute die Blockflöte als reines Liebhaberinstrument. Im Barock gab es bereits Komponisten, die höchst professionelle Ansprüche an die Blockflötisten stellten. Gerade daraus entstanden einige Perlen der Barockmusik. Dazu gehören die Konzerte von Vivaldi, in denen vor allem die Beweglichkeit und die hohen Register der kleinsten Flöten hervorgehoben werden. Im einzigen Blockflötenkonzert des in England wirkenden Giuseppe Sammartini herrschen elegante Tänze vor. Den Stil dieser italienischen Solomusik übernahm auch Telemann in eine seiner festlichen Ouvertüren. Haben Sie schon einen Hund musikalisch bellen oder ein Huhn in Dur gackern hören? «Capriccio stravagante», das Namensstück des Barockorchesters, lässt die ganze Klang-Umwelt des 17. Jahrhunderts, von der Artillerie bis zum Bauernhof, wieder erstehen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fr, 11.1.2013


Kurbrunnenanlage Musiksaal
Rheinfelden

19.30 Uhr

capriccio notturno

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade «Eine kleine Nachtmusik», KV 525

Antonio Vivaldi
Concerto g-Moll, «La Notte», RV 439

Marc-Antoine Charpentier
La Nuit, H. 416

Heinrich Ignaz Franz Biber
Serenada à 5 («Der Nachtwächter»)

Henry Purcell
«The Fairy Queen» (nach Shakespeares Sommernachtstraum), Z 629

Sprecher: Michael Wolf, Schauspieler
Leitung: Dominik Kiefer

Das Barock liebte das Helle und den Glanz, aber die anbrechende Nacht verleitete die Künstler schon damals zu aussergewöhnlichen Stimmungen und Gedanken, die sich in einzigartigen Sprechtexten und eindrücklichen Musikstücken niederschlugen – von der heiteren Serenade bis zum Mahnruf des Nachtwächters, von Vivaldis Flötenkonzert bis zur Musik zu Shakespeares Komödie. Geographisch bewegen sich die Werke dieses Konzerts zwischen London und Wien, zwischen Paris und Venedig. Dabei geht es kaum um romantische oder fantastische Munkeleien wie in späteren Nachtmusiken, sondern die Nacht wird als ein Teil des Lebens begriffen, als Alltag und als Fest. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fr, 17.8. 2012


Christkath. Stadtkirche

St. Martin Rheinfelden

19.30 Uhr

quattro stagioni

Antonio Vivaldi
Concerti «Le quattro stagioni», op. 8, Nr. 1–4
Concerto per violoncello a-Moll, RV 421
Concerto per liuto G-Dur, RV 532

 

Leitung: Dominik Kiefer

Kein Barockmusiker konnte Naturvorgänge, Landschaften und Winde so treffend in Musik übersetzen wie der Opernkomponist Vivaldi. Den vier Violinkonzerten von Vivaldis Jahreszeiten liegen vier Sonette zu Grunde, in denen das Leben und die spezielle Atmosphäre von Frühling, Sommer, Herbst und Winter dichterisch ausgeformt sind. Die Form des Violinkonzerts eignet sich zu solcher Naturerzählung so hervorragend, weil sich immer neue Einwürfe des Orchesters zwischen die Episoden der Sologeige drängen. Überdies schrieb Vivaldi für die Mädchen seines venezianischen Internats nicht nur Violinkonzerte, sondern auch ebenso mitreissende Konzerte für Instrumente wie Violoncello und Laute, die damals kaum solistisch zu hören waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saison 2011/12 Konzertreihe Rheinfelden

Fr, 27.4.2012

Rheinfelden,

Kurbrunnenanlage Musiksaal

20.00 Uhr

bach berauschend

Johann Sebastian Bach

3. Suite D-Dur BWV 1068

Sinfonia F-Dur BWV 1046a

Brandenburgisches Konzert Nr. 1 & Nr. 2 F-Dur

 

Johann Christian Bach

Sinfonia D-Dur op.3

 

Giovanni Battista Sammartini      

Sinfonia für Streicher und 2 Trompeten G-Dur       

Ferdinando Galimberti                  
Sinfonia D-Dur
               

 

Musik ergriff im Barock alle Bereiche des Lebens: beim Aufstehen, während des Kirchgangs, bei der Tafel, im Theater, während der Abendunterhaltung, bei repräsentativen Anlässen, bei Geburtstagen wie Trauer­feiern und sogar beim Schlafengehen. Fanfaren und Jagdsignale fanden darum problemlos ihren Weg in J. S. Bachs «Concerti» und Ouvertüren.Strahlkraft und Lebensfreude verströmen hier die Trompeten und die Hör­ner und machen damit aufmerksam auf die gesellschaftliche Bedeutung dieser schwungvollen Musik.

 

Festliche Konversation ist auch die formbildende Grundidee der Mailänder Sinfonien von J. Ch. Bach, F. Galimberti und G. B. Sammartini, dagegen nehmen sich die Contrapuncti aus Bachs «Kunst der Fuge» zurück und präsentieren ein überaus intensives, privates oder sogar gelehrtes Gespräch.

 

Mit diesem Programm soll auch eine Verbindung geschaffen werden zwischen der Musik des grössten Barockkomponisten, Johann Sebastian Bach, und der Musik aus Mailand, die zu Beginn des 18. Jahrhun­derts besonders in den Schweizer Klöstern häufig gespielt wurde und überaus beliebt war.

Fr, 3.2.2012

Rheinfelden

Reformierte Kirche

19.30 Uhr

cantare - concertare

 

Jan Dismas Zelenka
Motetto „Pro Resurrectione Domini“
„Christe eleison“ e-Moll
Concerto a 8 concertanti


Giuseppe Sammartini

Concerto grosso op.5

Solist: Alex Potter (Countertenor)
Leitung: Dominik Kiefer

Barockes Lebensgefühl schafft eine strake Verbindung von Irdischem und Göttlichem. Die prachtvollen Schlösser oder Klöster, etwa in den habsburgischen Stammlanden, sind heute noch ein lebendiger Beweis für das Bestreben der Künstler, Gott einen königlichen Empfang zu bereiten und ihm eine angemessene Wohnstatt zu gewähren, wenn er kommt. Darum kannte das lebendige Barock keine Trennung zwischen dem weltlichen und dem geistlichen Lebensbereich.

 

Zu den großen, aber weithin unterschätzten Komponis­ten jener Zeit gehört der in Prag ausgebildete Jan Dismas Zelenka, der am Hof der sächsischen Kurfürs­ten namens August für die Kirchenmusik zuständig war, aber auch weltliche Instrumentalmusik kompo­nierte, die damals das Lebensgefühl ebenso zum Ausdruck brachten wie sein Arbeitsort, Dresdens grosse, helle, weite Hofkirche. Breit ist die Palette der Gefühlsbereiche dieser Musik: Auch jenseits des geistlichen Gehalts spricht die Musik vom Besinnlichen bis zu triumphierender Ekstase alle Nuancen an Befindlichkei­ten aus – egal, ob in der barocken, gesungenen Musik oder ob in der lebendigen, wortlosen Kammermusik, egal ob von Zelenka oder seinem italienischen Zeitgenossen Giuseppe Sammartini.

Mi, 26.10.2011

Rheinfelden

Kurbrunnenanlage, Musiksaal

20.00 Uhr

ouvertüren prächtig

 

Eröffnungskonzert der Konzertreihe Rheinfelden "barock lustvoll"


Johann Sebastian Bach

Ouvertüre (Orchestersuite) C-Dur, BWV 1066


Antonio Vivaldi

Konzert für 2 Oboen d-Moll, P 302


Jean-Baptiste Lully

«Ouverture avec tous les Airs à jouer de l’Opéra d’Atys»


Heinz Ignaz Franz Biber

Battalia für Streicher und Basso continuo


Georg Philipp Telemann

Ouverture B-Dur für Streicher und Basso continuo, TWV 55: B 5 («Les Nations»)

 

Leitung: Dominik Kiefer

 

 

Das Konzert „ouvertüren pächtig“ eröffnet die neue Konzertreihe des Barockorchesters Capriccio, welches seit kurzem in Rheinfelden beheimatet ist. 14 Musiker spielen auf Instrumenten in historischer Bauweise und entwickeln einen nuancierten und farbenreichen Klang, voller Dynamik und Phantasie.

 

Auf dem Programm stehen Werke, die Bilder und Geschichten in Klang umwandeln. „Barock“ bezeichnet heute eine Stilepoche in der Kunst, in der Zeit des Barock selbst war es ein Lebensgefühl, das sich körperlich und räumlich, im Tanzen, Sehen und Hören, kundtat.

 

Geschichten wie diejenige des Jünglings aus Lullys Oper, Bilder wie bei der derben Musik von Biber, Mentalitäten einiger europäischer Nationen wie in Telemanns Orchestersuite – all dies wird zu Klang und musikalischer Aktion. Umgekehrt setzt solch packende, malende und sprechende Musik unsere Phantasie in Gang, um auch dort Geschich­ten, Bilder und Gedanken in uns selbst zu erzeu­gen, wo wir keine Titel finden - wie in Vivaldis Oboenkonzert oder in den Tänzen der berühmten ersten Orchestersuite von J. S. Bach.

 

Musik aus einer anderen Zeit, die uns auch noch heute anspricht, gespielt von einem der renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Lassen Sie sich „prächtig“ verführen…..