Presse

«Luftige Klänge in lauer Sommerluft» - Badische Zeitung, 13. August 2015

Luftige Känge in lauer Sommerluft

(...) Luftig und lebendig ist auch der Klang an diesem warmen Sommerabend. Durch transparente Phrasierungen und fein nuancierte Dynamik schaffen die Musiker eine klangliche Erinnerung an die Zeit des Barock. Durch die undogmatische Orientierung an der historischen Aufführungspraxis und dem jeweiligen Urtext gelingt es ihnen, die Musik lebendig, geistreich und spielerisch zu gestalten. (...)

Die auch ohne einen Dirigenten souverän dialogische fast kammermusikalische Gestaltung überzeugte, auch bei der Sinfonia in D, WV 368, von Christoph Wagenseil. Luftige Phrasierungen, stringente dynamische Entwicklungen, gemeinsam empfundene unisono Stellen und unheimlich präzise Auftakte liessen einen Dirigenten keinen Moment vermissen.

 

Auch die Sinfonie Nr. 48 in C «Maria Theresia» von Joseph Haydn, sonst oft breit und irgenwie plattgebügelt zu hören, spielte das Orchester luftig, strukturiert und fein. Mit grosser Zartheit und voll klanglicher Erhebungen und Senken, die wie bei einer topografischen Landkarte klar herausgearbeitet wurden, zog die Sinfonie die Zuhörer ganz in ihren Bann. Pianissimo Stellen, fast vom leichten Wind in den Kanstanienblättern übertönt, und organisch gespielte stringent geführte Melodien entwickelten eine ganz eigene Intensität.

 

Undogmatisch, mit genussvoll ausgespielten musikalischen Überraschungen überzeugte das Orchester sein Publikum. Jubelnder Applaus im Hof der Kommende.

 

Autorin: Sarah Nöltner

 

 

 

«Barockmusik verzaubert die Altstadt» - Neue Fricktaler Zeitung, 11. August 2015

Das Capriccio Barockorchester spielte im Hof der Johanniterkommende

 

Geschichtsträchtiges Programm

Das Capriccio Barockorchester erfüllt den offenen Raum mit verblüffend klar vernehmbaren Klängen. Der Genuss des Sommerabends bedeutet kein Zugeständnis ans Musikerlebnis.(...)

Auch die ersten drei der an diesem Abend vorgetragenen Stücke von Johann Joseph Fux und Georg Christoph Wagenseil hat das Capriccio Orchester mit Blick auf ihren historischen Bezug zum Aargau, beziehungsweise zu den lange dessen Geschichte mitbestimmenden Österreichern, ausgewählt.

 

 

 

Der Klang eines 300-jährigen Chalets

Eine eigentliche kleine Sensation stellt die Wiederentdeckung der Ouvertüre «Kreuzfahrer» dar, die aller Wahrscheinlichkeit nach von Josef Anton Sulzer geschrieben wurde. Erst neulich sei diese vom Musikhochschulprofessor Dominik Sackmann in der Rheinfelder Kirchenbibliothek wieder entdeckt worden, berichtet der Konzertmeister Dominik Kiefer. «Wir spielen die ersten drei Stücke von Kopien der historischen Noten», ergänzt er nicht ohne Stolz. Etwas Übung benötige es schon, Tintenkleckse von der Notenschrift zu unterscheiden. Ob leicht oder schwer zu entziffern, stilecht ist das Barockorchester allemal: Sämtliche Instrumente sind nach historischen Vorlagen gebaut. So stamme das Holz seiner Violine von einem rund 300-jährigen Chalet. Wer möchte da noch bezweifeln, dass er ganz in der Musik zu Hause ist.

 

Autor: Beat Geiger

 

 

 

«Raum und Klang in Vollendung» - Die Botschaft, 11. Mai 2015

Das renommierte Orchester «Capriccio» hat unter der Leitung von Dominik Kiefer die Kultur der barocken Epoche ins beste Licht gerückt.

 

WISLIKOFEN

Konzerte in der Klosterkirche, kulturhistorisches Kleinod im Studenland, sind immer etwas Spezielles. (...) Noch interessanter wird es, wenn die Veranstaltung unter dem vielversprechenden Motto: «Musik bringt Aargauer Baudenkmäler zum Klingen» angesagt wird. Um zu diesem historischen Raum musikalisch Gleichwertiges zu präsentieren, konnte das Barockorchester «Capriccio» gewonnen werden. (...)

 

Raum von grösster Bedeutung

Wer als Muttertagsgeschenk einen Eintritt ergattert hatte, wurde gleich doppelt belohnt, denn Dr. Jonas Kallenbach von der kantonalen Denkmalpflege berichtete über die wechselvolle Geschichte und Ausstattung des sakralen Konzertraums. (...) 

 

 

 

 

Die D-Dur-Suite für Trompete, Streicher und Basso continuo von Georg Philipp Telemann (1681 - 1767) wurde nämlich zur genau gleichen Zeit geschaffen. Die ersten Sätze darauf erklangen als Eröffnung, die letzten beendeten ein aussergewöhnliches Konzert, das mitriss, begeisterte und allerhöchsten Ansprüchen genügte. Begrüsst hat die glücklichen Zuhörer die Leiterin der Propste, Claudia Mennen. Sie gab der Hoffnung Ausdruck «ihr» Raum möge mit der Musik mitschwingen. Den Schlussbeifallsstürmen nach zu urteilen, tat er das ganz bestimmt.

 

Herrliche Klänge

Zwischen dem telemannischen Werk erklangen melodiöse Concerti von Giovanni Lorenzo Gregori  und dem weit berühmteren Georg Friedrich Händel. Mit den drei Sätzen aus dem D-Dur Konzert Nr. 1 von Richard Mudge entzückten die Musiker in der Konzertmitte. (...) Nach ein paar Takten aus der D-Dur-Suite als Zugabe verliessen die Zuhörer das Gotteshaus im Bewusstsein, etwas ganz Spezielles erlebt zu haben. (...)

 

Autor: pds

 

 

«Perfekte Einheit von Barockmusik, Raum und Zeit» - Neue Fricktaler Zeitung, 23. Sept. 2014

Es war vom musikalischen Standpunkt aus gesehen die perfekte Einheit vom Raum und Zeit: «serenaden konzertant» aus der Konzertreihe «Aargau» des Reinfelder Barockorchesters Capriccio mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Vivaldi am Sonntag in der Stiftskirche Olsberg.

 

Ob Serenaden genannt oder halt Ständchen oder Divertimenti, wie sie zur Barockzeit der «Hit» waren: Sie erfüllen den Anspruch «Musik bringt Aargauer Denkmäler zum Klingen» des Capriccio Barockorchesters auf Vortrefflichste: Das Motto ist in dieser Saison auf Klöster angewandt worden, die als Klangkulisse dienen.

(...)

 

Besser geht nicht

Als «Capriccio»  Vivaldis Concerto a-Moll für Fagott, Streicher und Basso continuo RV 298, und zum Schluss das Concerto F-Dur für Oboe, 2 Hörner, Fagott, Streicher und Basso continuo, RV 569, ertönen liessen, verschmolzen Raum und Zeit zu einem barocken Ganzen. Alles passte. Die Kirche ist akustisch untadelig. Die launig-barocke Spielfreude des Orchesters übertrug sich ohne Umwege auf die festlich gestimmten Sonntagsbesucher. 

 

 

 

 

 

 

 

Besser kann man Barockmusik den Menschen heute nicht vermitteln, wie es die professionellen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Dominik Kiefer taten und zum Teil herausragende Soli bestritten. Die Einstimmung erfolgte durche Mozarts Divertimento D-Dur für Oboe, 2 Hörner und Streicher, RV 251. Selten wagt sich ein Orchester an die Aufführung von «Ein musikalischer Spass» in F-Dur, KV 522, in dem Mozart absichtlich einige falsche Töne setzt und sich über Pseudovirtuosen seiner Zeit amüsiert - auch falsch spielen muss geübt sein.

 

Autor: Dominik Senn

«Das Barockorchester begeistert mit einer musikalischen Rarität» - Basellandschaftliche Zeitung, 19. Januar 2014

«Bach italienisch» hiess am Samstagabend das Motto in der reformierten Kirche in Rheinfelden. Diese war beim Konzert des Ensembles Capriccio voll besetzt.

 

Höhepunkt des mit einer Zugabe rund anderthalbstündigen Konzerts war die Bach-Kantate «Tilge, Höchster, meine Sünden». Das Motto «Bach italienisch» hatte das Rheinfelder Orchester gewählt, weil es sich bei dem Werk um eine deutsche Bearbeitung des 1736 entstandenen Stabat Maters handelt, komponiert vom Italiener Giovanni Battista Pergolesi. «Pergolesi schrieb es bereits todkrank. Somit umgibt es als letztes Auftragswerk eines Komponisten im Angesicht des eigenen Todes eine ähnliche Aura wie Mozarts Requiem», schreibt der Schweizer Musikwissenschaftler Dominik Sackmann im Konzertprogramm. Das Stück gilt in Bachs Bearbeitung als Rarität und Stilexperiment, reizvoll im Zusammentreffen von zwei seinerzeit sehr populären Musikern.

 

Vermutlich deshalb wollten so viele Besucher in Rheinfelden die Chance nutzen, es live zu erleben.

Einmal mehr harmonierte das Rheinfelder Barock-orchester Capriccio dabei mit den Solisten des Abends: Miriam Feuersinger und Alex Potter – mit ihren stimm-lichen Qualitäten immer wieder Garanten für volle Häuser. 

 

 

 

 

Countertenor Alex Potter aus England ist ein gefragter Interpret für Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Engagements führen ihn durch ganz Europa. Potter und die Sopranistin Miriam Feuersinger verbindet das Studium an Musikhochschulen in Basel. Beide genossen am Samstagabend den lang anhaltenden Applaus des Rheinfelder Publikums und gewährten ihm auch eine kleine Zugabe.

 

Eine Premiere

 

Das Original von Pergolesi hat Capriccio laut dem künstlerischen Leiter des Ensembles, Dominik Kiefer, schon oft gespielt. «In der Bearbeitung durch Bach war es für uns heute Abend aber eine Premiere», berichtete er auf Nachfrage der az. Mit wie vielen Instrumenten die Kantate zur Aufführung kommt, habe Bach nicht festgelegt. So war das am Abend in zehnköpfiger Besetzung spielende Ensemble in der Umsetzung frei und konnte mit der Theorbe, dem barocken Vorläufer der Gitarre, auch eines seiner historischen Instrumente einsetzen, für die es bekannt ist. Die Theorbe, gespielt von Mirko Arnone, war auch mit von der Partie bei den beiden Instrumentalstücken des Konzertabends: die Sinfonia zur Kantate BWV 146 von Johann Sebastian Bach und das Concerto grosso in f-moll von Pietro Locatelli.

«Das Capriccio Barockorchester hat im Aargau Fuss gefasst» - Aargauer Zeitung, 2. Mai 2013

Pressemitteilung vom 26. April 2013

 

Capriccio Barockorchester mit prominenter Besetzung im Vorstand

 

Ein gefragtes Begleitorchester

In der reichen Chorlandschaft des Kantons Aargau ist Capriccio längst ein Begriff. Das Barockorchester ist seit Jahren ein verlässlicher Partner von Chören bei der Aufführung kirchlicher und oratorischer Vokalwerke.

 

Auf dem Vormarsch mit eigenen Konzertreihen

Seit zwei Jahren macht Capriccio überdies mit Orchesterkonzerten in der Region von sich reden. Dank Unterstützung durch den Swisslos Fonds Aargau, die Stadt Rheinfelden und Pro Argovia sowie in enger Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege entstanden in der Saison 2011/2012 zwei Konzertreihen: eine dreiteilige in Rheinfelden, wo das Orchester seine Geschäftsstelle eingerichtet hat, und eine sechsteilige unter dem Motto «Musik bringt Aargauer Baudenkmäler zum Klingen». Während in der ersten Saison barocke Kirchen an verschiedenen Orte im ganzen Kanton bespielt wurden, wird in der laufenden der Kontrast gesucht; Barocke Musik erklingt in den Räumen des 20. Jahrhunderts, in Bauten ganz unterschiedlicher Art. In der Saison 2013/14 wird der sechsteilige Zyklus dem Thema «Räume des Historismus» gewidmet sein.

 

Christine Egerszegi neue Präsidentin

Parallel zur verstärkten Aktivität im Kanton Aargau suchte der Trägerverein von Capriccio einen engeren Bezug zu Persönlichkeiten der Region. An der Vereinsversammlung 2013 ist Ständerätin Christine Egerszegi zur Präsidentin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gewählt worden. Neben ihr leiten neu Sabina Binggeli, mit der Kulturszene Aargau durch und durch vertraut, und der Rheinfelder Stadtammann Franco Mazzi sowie die Bisherigen Hans-Jürg Roth, Leiter Rechtsdienst im Departement Bildung, Kultur und Sport, und der Musikwissenschaftler Dominik Sackmann als Vorstandsmitglieder die Geschicke des Orchesters.

  

Barocke Töne für Kinder und Jugendliche

Mit besonderer Genugtuung liess die Vereins-
versammlung sich vom Aufbau der neuen Konzertreihe «barock gwundrig» berichten, die in Zusammenarbeit mit «Kultur macht Schule», dem Vermittlungsprogramm der Kantonalen Fachstelle Kulturvermittlung, aufgebaut worden ist. In dieser Reihe bietet Capriccio altersgerecht für jede Schulstufe verschiedene Programme an, die Kindern und Jugendlichen Geschichte zur klingenden Gegenwart werden lassen. Besonders beliebt ist das musikalische Märchen «musik verzaubert»; aufgrund der Anfragen von Schulklassen werden bis Ende 2013 gegen 5’000 Kinder vom Kindergarten bis zur zweiten Primarklasse dieses Spiel erlebt haben.

 

Capriccio in Aufbruchstimmung!

Dank seiner Spezialisierung auf Musik aus dem Barock springt Capriccio in eine kulturelle Lücke im Aargau und bringt vor allem Schwung in die Kulturszene im Fricktal. Eine echte Bereicherung!

Presse-Communiqué des Departements Kultur Kanton Aargau vom 11.8.2011

Musik bringt Aargauer Baudenkmälern zum Klingen


Capriccio Barockorchester belebt kulturelle Vielfalt der Region


Das Capriccio Barockorchester verlagert seinen Schwerpunkt nach Rheinfelden und bringt barocke Räume im Aargau zum Klingen. Das auf Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisierte Ensemble präsentiert zum Einstieg zwei Zyklen, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden, der kantonalen Denkmalpflege und der Kulturstiftung Pro Argovia realisiert werden. Exklusive Startpunkte sind das Schloss Horben im Freiamt und der Rathaussaal in Rheinfelden.

 

Capriccio wurde 1999 vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer mit jungen professionellen und auf alte Musik spezialisierten Musikerinnen und Musikern gegründet und zählte bald zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Im Aargau ist Capriccio bisher insbesondere als Begleitorchester bei der Aufführung grosser Chorwerke in Erscheinung getreten. Nun stellt sich das Ensemble in unterschiedlichen Besetzungen auch kammermusikalisch vor.

 

Beitrag aus dem Swisslos-Fonds

Der Regierungsrat unterstützt aus Mitteln des Swisslos-Fonds zwei Konzertzyklen mit 145'000 Franken, von denen der Zyklus "barock freudig" in ausgewählten historischen Räumen stattfindet und "barock lustvoll" Konzertorte in Rheinfelden bespielt. Zum Auftakt öffnen die privaten Besitzer von Schloss Horben erstmals die Tore des ehemaligen fürstäbtlichen Sommersitzes ob Beinwil (Freiamt) für ein Benefizkonzert. Weitere Stationen des Zyklus sind der Rathaussaal Rheinfelden sowie das Verenamünster Zurzach, die Stadtkirche Laufenburg und die Pfarrkirchen Dietwil und Gränichen.

 







 

Die Verbindung von Musik und Raum wird durch das Mitwirken der Denkmalpflege verstärkt. Jeweils zum Konzertauftakt stellt der kantonale Denkmalpfleger, Reto Nussbaumer, den Aufführungsort vor. Unterstützt wird die Konzertreihe durch die Aargauer Kulturstiftung Pro Argovia.


Die Barock-Stadt Rheinfelden heisst Capriccio willkommen

Die zweite Konzertreihe „barock lustvoll“ wird in der Barockstadt Rheinfelden verankert, wo sich neu die Geschäftsstelle von Capriccio befindet. Rheinfelden hat einen jährlichen Betriebskostenbeitrag von 30'000 Franken zunächst bis zum Jahr 2013 zugesichert und stellt den Musiksaal in der neu eröffneten Kurbrunnenanlage für Proben und Konzerte zur Verfügung. Die Rheinfelder Konzertreihe "barock lustvoll" wird Ende Oktober mit Werken von Vivaldi, Lully und Telemann eröffnet. Für beide Zyklen werden in Zusammenarbeit mit "Kultur macht Schule" Spezialangebote für ein junges Publikum erarbeitet.

 

Reichhaltiges Repertoire

Capriccio schöpft bei seinen Konzerten aus einem reichhaltigen Repertoire von Werken in kammermusikalischer bis sinfonischer Besetzung. Neben den Meisterwerken der grossen italienischen, deutschen und französischen Komponisten widmet sich das Orchester mit besonderer Hingabe neu entdeckten oder wenig gespielten Werken, was sich auch in der umfangreichen und international geschätzten Diskographie niederschlägt.

Download Presse-Foto:

 

Capriccio_Foto1, JPG 3.3 MB

 

Capriccio_Foto2, JPG 3.0 MB


Capriccio_Foto3, JPG 2.6 MB

 

Fotografen:

Fotos 1&2: Oliver Sloss - dedi.ch

Foto 3: Raimund Kagerer

CD-Besprechungen

«Inzwischen herrscht ja im Bereich der Alten Musik ein allgemein sehr hoher spieltechnischer Standard – mühelos kann da die Schweizer Formation mithalten.... Alles in allem gehört diese Aufnahme ohne jeden Zweifel in die Oberliga von Einspielungen barocker Orchestermusik.»
Franz Gratl, www.klassik.com

(Rezension der CD Gregori/Stradella)

«So, wie das Ensemble die Partitur klar analysiert und alle Details in ein ausgewogenes Verhältnis setzt, ist auch sein Streicherklang gut strukturiert. Bei aller Spielfreude bleibt der Interpretationsansatz sehr seriös; hier wird nicht Schaum geschlagen, sondern dem Charakter einzelner Motive und der Entwicklung jeder Phrase sorgfältig auf die Spur gegangen. Für Richard Mudge, aber auch für die heutige Alte-Musik-Kultur ein grosser Gewinn.»
Matthias Hengelbrock, FonoForum Juli 2009

(Rezension der CD Mudge)