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KONZERTREIHE
BASEL & ZÜRICH

2020_2021

CAPRICCIO_DA CAPO

Mit der Saison 2001/2002 startete das Capriccio Barockorchester seine erste Konzertreihe in Basel und Zürich. In den 19 Spielzeiten pflegte das Orchester die Vielfalt der barocken und frühklassischen Orchesterliteratur und lud herausragende Exponenten der historischen Aufführungspraxis als Leiter und Solisten ein.

 

Diese Tradition führt das Orchester in der neuen Saison mit Freuden weiter. Capriccio wie von Anfang an also?

Ja, und gerade deshalb immer wieder mit Herz, etwas Schalk und Elan für Neues und Überraschendes. 

AUFWIND

Samstag, 09. Januar 2021, 18.00 Uhr
Kirche St. Jakob Zürich_
am Stauffacher

Sonntag, 10. Januar 2021, 11.00 Uhr

Martinskirche Basel

Georg Philipp Telemann

Ouvertüre Es-Dur, TWV 55:Es4

Johann Stamitz

Klarinettenkonzert B-Dur

Carl Philipp Emanuel Bach

Sinfonia C-Dur, Wq 182/3

Carl Stamitz

Klarinettenkonzert B-Dur, Nr.3

Johann Sebastian Bach

Ouvertüre D-Dur, BWV 1068a

Francesco Spendolini, Klarinette

Was ein Orchester als Standard-Besetzung ist, wurde in Mannheim festgelegt. Hier war um 1720 ein Laboratorium für Ensemblepraxis entstanden, und hier sassen zwei Pioniere der eben erst erfundenen Klarinette: Vater und Sohn Stamitz. Das Orchester als Prinzip, als hierarchisch gegliederte, disziplinierte Truppe, ging letztlich auf Lully zurück. Unter seinem Einfluss standen die Ouvertüren-Komponisten Telemann und Vater Bach sowie als letzter in dieser Kette deren (Paten-) Sohn Carl Philipp Emanuel Bach.

IN BESTEN HÄNDE(L)N

Samstag, 06. Februar 2021, 18.00 Uhr 

Theodorskirche Basel 

Sonntag, 07. Februar 2021, 17.00 Uhr

Kirche St. Peter Zürich 

Eine musikalische Feier unerhörter Werke von Georg Friedrich Händel.

Dominik Kiefer, Leitung

 

Georg Friedrich Händels Erfolge beruhten auf seinen Opern und Oratorien. Darin wird viel gesungen, aber auch in verschiedenen Instrumentalbesetzungen gespielt. Gleich mit einer Ouvertüre beginnen diese abendfüllenden Werke, und immer wieder sind Tänze, Märsche und klangvolle Stimmungsbilder eingestreut. Vergegenwärtigt man sich die Tatsache, dass Konzertsätzen und Arien am Ende des 17. Jahrhunderts parallel entstanden sind, so liegt es heute nahe, selbst die Solostimmen von Händels Arien mit Instrumenten zu besetzen. Auf diese Weise entstehen konzertante Gebilde, kleine Monologe oder Zwiesprachen eines Soloparts mit dem restlichen Ensemble oder mit anderen obligaten Instrumenten. Ohne den großen Aufwand einer vollständigen Opern- oder Oratorienaufführung wird es so möglich, bislang kaum bekannte, aber nicht weniger meisterhafte Schätze aus Händels umfangreichem Œuvre zu heben, ja erst dadurch wird überhaupt verständlich, wie damals ein Organist aus der sächsischen Provinz zum Nationalkomponisten des britischen Weltreichs aufsteigen konnte.

 

VIO LINE

2

Freitag, 16. April 2021, 19.30 Uhr
Kirche St. Jakob Zürich_
am Stauffacher

Sonntag, 18. April 2021, 17.00 Uhr

Martinskirche Basel

Antonio Vivaldi

Concerto g-Moll per archi, RV 157

Giuseppe Tartini

Concerto d-Moll für Violine, Streicher und B.c., D. 45

Jean-Philippe Rameau

«Suite de danse » aus Pygmalion, RCT 52

Jean-Marie Leclair

Concerto F-Dur für Violine, Streicher und B.c., op. 7 Nr. 4

Carl Philipp Emanuel Bach

Sinfonia G-Dur, Wq 183/4

Joseph Haydn

Concerto C-Dur für Violine und Streicher, Hob. VIIa,1

Amandine Beyer, Violine

Im Frühbarock war die Violine vom Volksinstrument zum wichtigsten Soloinstrument aufgestiegen, und im Hochbarock dominierte es die Ensembles in Kirche, Oper und Kammer. Kein Wunder, dass von da an für kein anderes Instrument mehr virtuose Konzertmusik geschrieben wurde. Die Violine spielte von da an im wahrsten Sinne des Wortes die erste Geige und strahlte in jedem Konzertsaal in fulminanten Solopartien mit besonderer Kraft. 

 

 

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