
KONZERTREIHE
BASEL & ZÜRICH
2025_2026
CAPRICCIO_DA CAPO
Mit der Saison 2001_2002 startete das Capriccio Barockorchester seine erste Konzertreihe in Basel und Zürich. In den 24 Spielzeiten pflegte das Orchester die Vielfalt der barocken und frühklassischen Orchesterliteratur und lud herausragende Exponenten der historischen Aufführungspraxis als Leiter und Solisten ein.
Diese Tradition führt das Orchester in der neuen Saison mit Freuden weiter. Capriccio wie von Anfang an also?
Ja, und gerade deshalb immer wieder mit Herz, etwas Schalk und Elan für Neues und Überraschendes.
FLAUTO FESTIVO
Donnerstag, 04. Dezember 2025, 19.30 Uhr
Peterskirche Basel
Georg Philipp Telemann
Ouverture D-Dur zur «Production II» der «Musique de Table», TWV 55:D1
Antonio Vivaldi
Concerto a-Moll für Flautino, Streicher und B.c., RV 445
Concerto g-Moll für Streicher und B.c., RV 156
Concerto G-Dur für Blockflöte, Streicher und B.c., RV 437
Concerto C-Dur für Trompete, Oboe, Streicher und B.c., RV 537
Tomaso Albinoni
Concerto d-Moll für Oboe, Streicher und B.c., op. 9 Nr. 2
Andreas Böhlen_Blockflöte
Rachel Heymans_Oboe
Henry Moderlak_Trompete
In der Barockmusik verwandelt sich der menschliche Atem in unterschiedlichste Klänge – von strahlenden Trompeten über melancholische Oboen zu hellen Flöten. Dieser barocke Klangsinn findet in den Ouvertüren und Concerti von Telemann, Albinoni und Vivaldi viel Raum zur Entfaltung. Lassen Sie sich in der Vorweihnachtszeit in diese farbenreiche Klangwelten entführen.
NEUJAHRSKONZERT
Freitag, 02. Januar 2026, 11.00 Uhr
Tonhalle Zürich
Georg Philipp Telemann
Ouverture D-Dur zur «Production II» der «Musique de Table», TWV 55:D1
Antonio Vivaldi
Concerto g-Moll für Streicher und B.c., RV 156
Concerto C-Dur für Trompete, Oboe, Streicher und B.c., RV 537
Tomaso Albinoni
Concerto d-Moll für Oboe, Streicher und B.c., op. 9 Nr. 2
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Antonio Vivaldi
Le quattro stagioni
Shunske Sato_Violine
Begrüssen Sie das neue Jahr schwungvoll mit Vivaldis berühmten Violinkonzerten «Die vier Jahreszeiten». Der Solist Shunske Sato zählt weltweit zu den renommiertesten Persönlichkeiten innerhalb der Szene der Alten Musik. Seine Interpretation präsentiert dieses barocke Highlight aus einer ganz neuen Perspektive. Eröffnet wird das Konzert durch eine klangprächtige Ouvertüre von Telemann und Konzerte von Vivaldi und Albinoni. Ein mitreissender Auftakt ins neue Jahr!
TROUVAILLES DE VERSAILLES
Donnerstag, 16. April 2026, 19.30 Uhr _ Kirche St. Peter Zürich
Sonntag, 19. April 2026, 17.00 Uhr _ Peterskirche Basel
Michel-Richard de Lalande
Symphonies pour les Soupers du Roi
Élisabeth Jacquet de la Guerre
Suite aus «Céphale et Procris»
François Dieupart
Concert h-Moll für Trompete, 2 Oboen, Streicher und B.c.
Jacques-Christophe Naudot
Concerto G-Dur für Flöte, Streicher und B.c.
Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville
Sonate en symphonie Nr. 1 g-Moll
Marc-Antoine Charpentier
Marche de Triomphe et Second Air de Trompette
Dominik Kiefer_Leitung
Die französische Barockmusik wurde massgeblich durch Jean-Baptiste Lully geprägt. Sein Nachfolger als «Surintendant de la Musique de la Chambre» war Michel-Richard de Lalande, dessen «Symphonies pour les Soupers du Roi» eine lebendige Vorstellung vom glanzvollen Leben am Hof von Versailles unter Louis XIV. geben. In dieser Zeit traten auch neue Talente an der Pariser Oper hervor. Élisabeth Jacquet de la Guerre komponierte als erste Frau eine französische Oper und wurde von Zeitgenossen als «Wunder unseres Jahrhunderts» gefeiert.
MOZART VIELSAITIG
Freitag, 29. Mai 2026, 19.30 Uhr _ Kirche St. Peter Zürich
Samstag, 30. Mai 2026, 19.30 Uhr _ Peterskirche Basel
Georg Christoph Wagenseil
Sinfonie C-Dur, WV 361
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 1 B-Dur, KV 207
Pietro Nardini
Ouverture D-Dur, IPN 18
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 2 D-Dur, KV 211
Leila Schayegh_Violine & Leitung
Von Mozart sind fünf Violinkonzerte überliefert, die in einen kurzen Zeitraum in Salzburg entstanden sind. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Mozart in jungen Jahren auf seinen Konzertreisen durch Europa. In Wien traf das Wunderkind auf Georg Christoph Wagenseil, der als kaiserlicher Hofkomponist hohes Ansehen genoss. In Florenz machte er Bekanntschaft mit Pietro Nardini, der zu den führenden Geigern seiner Zeit zählte. In diesem inspirierenden Umgebung fand Mozart ideale Voraussetzungen, um seine persönliche – vielsaitige – Musiksprache zu entwickeln.
