
KONZERTREIHE
BASEL & ZÜRICH
2025_2026
CAPRICCIO_DA CAPO
Mit der Saison 2001_2002 startete das Capriccio Barockorchester seine erste Konzertreihe in Basel und Zürich. In den 24 Spielzeiten pflegte das Orchester die Vielfalt der barocken und frühklassischen Orchesterliteratur und lud herausragende Exponenten der historischen Aufführungspraxis als Leiter und Solisten ein.
Diese Tradition führt das Orchester in der neuen Saison mit Freuden weiter. Capriccio wie von Anfang an also?
Ja, und gerade deshalb immer wieder mit Herz, etwas Schalk und Elan für Neues und Überraschendes.
TROUVAILLES DE VERSAILLES
Donnerstag, 16. April 2026, 19.30 Uhr _ Kirche St. Peter Zürich
Sonntag, 19. April 2026, 17.00 Uhr _ Peterskirche Basel
Michel-Richard de Lalande
Symphonies pour les Soupers du Roi
Élisabeth Jacquet de la Guerre
Suite aus «Céphale et Procris»
François Dieupart
Concert h-Moll für Trompete, 2 Oboen, Streicher und B.c.
Jacques-Christophe Naudot
Concerto G-Dur für Flöte, Streicher und B.c.
Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville
Sonate en symphonie Nr. 1 g-Moll
Marc-Antoine Charpentier
Marche de Triomphe et Second Air de Trompette
Dominik Kiefer_Leitung
Die französische Barockmusik wurde massgeblich durch Jean-Baptiste Lully geprägt. Sein Nachfolger als «Surintendant de la Musique de la Chambre» war Michel-Richard de Lalande, dessen «Symphonies pour les Soupers du Roi» eine lebendige Vorstellung vom glanzvollen Leben am Hof von Versailles unter Louis XIV. geben. In dieser Zeit traten auch neue Talente an der Pariser Oper hervor. Élisabeth Jacquet de la Guerre komponierte als erste Frau eine französische Oper und wurde von Zeitgenossen als «Wunder unseres Jahrhunderts» gefeiert.
MOZART VIELSAITIG
Freitag, 29. Mai 2026, 19.30 Uhr _ Kirche St. Peter Zürich
Samstag, 30. Mai 2026, 19.30 Uhr _ Peterskirche Basel
Georg Christoph Wagenseil
Sinfonie C-Dur, WV 361
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 1 B-Dur, KV 207
Pietro Nardini
Ouverture D-Dur, IPN 18
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert Nr. 2 D-Dur, KV 211
Leila Schayegh_Violine & Leitung
Von Mozart sind fünf Violinkonzerte überliefert, die in einen kurzen Zeitraum in Salzburg entstanden sind. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Mozart in jungen Jahren auf seinen Konzertreisen durch Europa. In Wien traf das Wunderkind auf Georg Christoph Wagenseil, der als kaiserlicher Hofkomponist hohes Ansehen genoss. In Florenz machte er Bekanntschaft mit Pietro Nardini, der zu den führenden Geigern seiner Zeit zählte. In diesem inspirierenden Umgebung fand Mozart ideale Voraussetzungen, um seine persönliche – vielsaitige – Musiksprache zu entwickeln.
