Image by Stanislav Kondratiev

KONZERTREIHE RHEINFELDEN

2020_2021

«CAPRICCIO_A CASA»

SAISONERÖFFNUNG

Samstag, 08. August 2020, 19.15 Uhr

Hof der Kommende, Rheinfelden_Open Air

Georg Friedrich Händel

Occasional-Ouvertüre

Antonio Vivaldi

Concerto d-Moll für 2 Oboen, Streicher und B.c., RV 535

Christoph Graupner

Concerto D-Dur für Trompete, Streicher und B.c., GWV 308

Henry Purcell

Suite aus «The Fairy Queen», Z. 629

Jean-Philippe Rameau

«Chaconne» aus dem Ballet héroique «Les Indes galants», RCT 44   

Der Wind ist die Lebensgrundlage aller Blasinstrumente. Dieses Konzert handelt davon, wie viele von ihnen erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts in die bisherigen Concerti für Streicher integriert wurden: Erst um 1720 entdeckte Antonio Vivaldi die Oboen und Fagotte aus den Niederlanden, und die höfischen Trompeter wurden von einseitigen Fanfarenbläsern zu konzertanten Clarino-Virtuosen.

Fr. 40.-

QUATTRO STAGIONI

Freitag, 22. Januar 2021, 19.30 Uhr
Kurbrunnenanlage Rheinfelden

Antonio Vivaldi

«Le quattro stagioni»

Concerto E-Dur «La primavera» für Violine, Streicher und B.c., op. 8/1, RV 269

Concerto g-Moll «L’estate» für Violine, Streicher und B.c., op. 8/2, RV 315

Concerto F-Dur «L’autunno» für Violine, Streicher und B.c., op. 8/3, RV 293

Concerto f-Moll «L’inverno» für Violine, Streicher und B.c., op. 8/4, RV 297

                            

Ouvertüre zur Oper «L’incoronazione di Dario», RV 719

Concerto a-Moll, für Violoncello, Streicher und B.c., RV 419

Concerto D-Dur für Laute, Streicher und B.c., RV 93

Um 1710 verfasste Antonio Vivaldi seine ersten Violinkonzerte und bis 1725 fand er zu einer einfachen Formlösung.

In diesem Jahr veröffentlichte er jene vier Konzerte, die zu einem Markstein in seiner Karriere, auch jenseits der eigenen Lebenszeit, wurden. Bei der Darstellung der vier Jahreszeiten spielen die unterschiedlichen Winde eine wichtige Rolle. Erstaunlich, wie vielfältig sich derart luftige Naturerscheinungen, selbst auf einer Violine, in schwungvollen Figurationen verkörpern lassen. 

SILETE VENTI

Samstag, 29. Mai 2021, 19.30 Uhr
Stadtkirche St. Martin Rheinfelden

Jean-Baptiste Lully

«Ouverture avec tous les airs à jouer de l’opéra Atys», LWV 53

Johann Sebastian Bach

«Weichet nur, betrübte Schatten», Sopranarie aus der gleichnamigen Kantate, BWV 202/1

«Wenn die Frühlingslüfte streichen», Sopranarie aus der Kantate «Weichet nur, betrübte Schatten», BWV 202/5

Antonio Vivaldi

Concerto c-Moll für Blockflöte, Streicher und B.c., RV 441

Johann Sebastian Bach

«Patron, das macht der Wind», Sopranarie aus der Kantate «Geschwinde, ihr wirbelnden Winde», BWV 201/3

«Angenehmer Zephyrus», Sopranarie aus der Kantate «Zerreisset, zersprenget, zertrümmert die Gruft», BWV 205/9

Joseph Bodin de Boismortier

Concerto e-Moll für Flöte, Oboe, Violine, Fagott und B.c., op. 37/6

Johann Sebastian Bach

«Es ist und bleibt der Christen Trost», Sopranarie aus der Kantate «Sie werden euch in den Bann tun», BWV 44/6

Georg Friedrich Händel

«Silete venti», Motetto a voce sola con stromenti, HWV 242

  Stephanie Pfeffer, Sopran

Winde als Naturereignis und Elementarerfahrung begleiteten schon die Menschen der Barockzeit und wurden als zum Teil mythologische Sinnbilder unterschiedlicher Gedanken herangezogen. Zwei gegensätzliche Anrufungen an die Winde rahmen die Jesusmystik in der Motette «Silete venti» von Händel ein. Auch in Bachs weltlichen Kantaten kehren Lüfte und Stürme einige Male wieder.

+41 61 813 34 13

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