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SONDERKONZERTE

2021_2022

FLÜGELSCHLÄGE

Freitag, 26. November 2021, 19.30 Uhr
Löwensaal, Beinwil am See

J. Haydn
Sinfonie D-Dur Nr. 101, I: 101 "Die Uhr" - 1. & 2. Satz
L. van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58
J.N. Hummel

Klavierkonzert Nr. 3 in h-Moll, op. 89

Els Biesemans, Hammerflügel

Joseph Haydn feierte auf seinen beiden Reisen nach London riesige Triumphe. Die Sinfonie Nr. 101 entstand möglicherweise während der Kanalüberfahrt im Januar 1794, und deren Londoner Uraufführung am 3. März war ein Riesenerfolg. Besonders gefiel schon damals das Ticktack der Celli und Kontrabässe im zweiten Satz, welches der Sinfonie zu ihrem Beinamen «Die Uhr» verholfen hat. Haydn hatte zuvor kurzzeitig den eben aus Bonn angereisten Ludwig van Beethoven unterrichtet. Nun musste dieser neue Lehrer suchen und fand zwei, bei denen einmal auch der junge Johann Nepomuk Hummel Unterricht gehabt hatte. Dieser Hummel wurde auch von Haydn gefördert, ja ab 1804 übernahm er nach und nach Haydns Aufgaben als Hofkapellmeister des Fürsten Esterházy. So gab es in Wien unter allen Musikern Verbindungen.

Ihre Musik war aber doch sehr individuell: Beethovens G-Dur Konzert von 1806 ist ebenso virtuos-konzertant wie auch feingliedrig; denn hier schickte sich Beethoven an, das pianistische Konzertieren grundsätzlich neu zu denken, jedoch noch ganz in der Musiksprache der Wiener Klassik, mit einer geradezu trotzigen Konfrontation zwischen Solist und Orchester im Mittelsatz. Hummels h-Moll-Konzert von 1819 steht dagegen bereits an der Schwelle zur Romantik: höchst virtuos in den Außensätzen, aber ganz verinnerlicht im Mittelsatz, in dem das Klavier lediglich mit Hörnern Violoncelli und Kontrabässen in Dialog tritt.

Ein Konzert im Rahmen der Löwenkonzerte 2021_22

Das Konzert findet unter Einhaltung der der BAG-Richtlinien statt. 

Der Einlass erfolgt mit gültigem Covid-Zertifikat und Personalausweis.