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SONDERKONZERTE

2022_23

FORTEPIANO

Samstag, 24. September 2022, 17.00 Uhr

Alte Kirche Boswil

Giovanni Battista Martini

Konzert in G-Dur für Klavier und Streichorchester

Joseph Haydn

Sinfonie G-Dur, Hob.1: 88

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert in d-Moll, KV 466

Yorck Kronenberg, Hammerklavier

Giovanni Battista Martini (1706-1784) war ein italienischer Komponist und einer der führenden Musiktheoretiker der Zeit. Sein Einfluss auf die Musik der Zeit war signifikant. Zu seinen zahlreichen Schülern gehörte Johann Christian Bach.

Willibald Gluck, Franz Xaver Sterkel und Wolfgang Amadeus Mozart besuchten ihn, um sich in musikalischen Fragen und Kontrapunkt unterweisen zu lassen. Seine hauptsächlich geistliche Musik ist von formaler Meisterschaft und weiter emotionaler Bandbreite geprägt. Sein Klavierkonzert beeindruckt nicht zuletzt durch lyrische Gesanglichkeit, die in ihrer Expressivität weit über das übliche Ausdrucksspektrum der Zeit hinausweist.

Das Klavierkonzert d-Moll KV 466 gilt als einer der Gipfelpunkte des Konzertschaffens von W.A. Mozart. Das düstere Drängen der Ecksätze bricht sich sogar im Mittelteil des zweiten Satzes noch Bahn, was dem ganzen Stück eine gleichermassen bedrohliche wie majestätische Aura verleiht. 

MUSIK IN DER KLOSTERKIRCHE

Sonntag, 11. September 2022, 17.00 Uhr

Klosterkirche Muri

Georg Philipp Telemann

Konzert für 3 Trompeten, Pauken, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo, TWV 54: D3

Georg Friedrich Händel

„With honour let desert be crown’d“ aus Judas Maccabäus HWV 63, für Fagott, Trompete, Streicher und B.c.

Ouvertüre und Sonata aus «Il Trionfo del Tempo e del disinganno», HWV 46

„Let festal joy“ aus Belshazzar HWV 6, für Horn, 2 Oboen, Streicher und B.c

Johann Sebastian Bach

Sinfonia BWV 29

Georg Friedrich Händel
„Credete al mio dolore“ aus Alcina HWV 34, für Violine, Violoncello und B.c.

Johann Sebastian Bach

Ouvertüre Nr. 3 D-Dur, BWV 1068

Dominik Kiefer, Leitung

Georg Friedrich Händels Erfolge beruhten auf seinen Opern und Oratorien. Darin wird viel gesungen, aber auch in verschiedenen Instrumentalbesetzungen gespielt. Vergegenwärtigt man sich die Tatsache, dass Konzertsätzen und Arien am Ende des 17. Jahrhunderts parallel entstanden sind, so liegt es heute nahe, selbst die Solostimmen von Händels Arien mit Instrumenten zu besetzen. Auf diese Weise entstehen konzertante Gebilde, kleine Monologe oder Zwiesprachen eines Soloparts mit dem restlichen Ensemble oder mit anderen obligaten Instrumenten. Ohne den großen Aufwand einer vollständigen Opern- oder Oratorienaufführung wird es so möglich, bislang kaum bekannte, aber nicht weniger meisterhafte Schätze aus Händels umfangreichem Œuvre zu heben, ja erst dadurch wird überhaupt verständlich, wie damals ein Organist aus der sächsischen Provinz zum Nationalkomponisten des britischen Weltreichs aufsteigen konnte.